Socialtext ist eine auf Kwiki basierende Software, welche Soziales Netzwerk, Wiki und Webblog vereint. Diese richtet sich speziell an Unternehmen und wird als Hardwareanwendung oder SaaS angeboten. Mittlerweile gibt es ebenfalls eine Open Source Variante.
Vor kurzem wurde ein Video veröffentlicht, welches die Funktionsweise von Socialtext 3.0 in 60 Sekunden erklärt:
Einen ausführlichen Bericht von t3n zu Socialtext gibt es hier.
Vergangenen Donnerstag, den 02.10.2008, waren einige (leider nicht wie geplant alle) Mitglieder von e2n auf dem ConventionCamp in Hannover. Hier mein Bericht:
Schon zu Beginn war ich überrascht, die Anmeldung verlief entgegen der klassischen BarCamp Manier sehr gesittet und die Wartezeiten waren mehr als akzeptabel. Allgemein wirkte die Organisation sehr gut, wenn auch die eine oder andere Schwachstelle beim Kaffeenachschub auszumachen war. Dennoch, die freiwilligen Helfer des Organisationsteams schienen alles unter Kontrolle zu haben.
Der Ablauf selbst war gut durchstrukturiert und man schaffte es nach einer - Gott sei dank kurzweiligen - Opening Session den Zeitplan einzuhalten. Es war an der zeit für die erste Keynote:
Norbert Hillinger von TrendOne gab unter dem Titel “SmartWeb - The Digital Intelligence Expansion” einen spannenden Einblick in das “Web of Thoughts” und das “Web of Things”. Haben Sie schon einmal daran gedacht, ihr Handy durch ihre eigenen Gedanken zu steuern? Mit der iPhone-Kamera Tags in der realen Welt identifizierbar zu machen, oder Kontaktlinsen zu tragen, die Sie mit den Gedanken steuern und ihnen Daten und Hinweise zu dem geben, was Sie sehen? Nein?
Nach Norbert Hillinger wird es Zeit sich damit auseinanderzusetzen, wenn nicht heute, dann in ein paar Jahren. Der Fortschritt scheint unaufhaltbar, auch wenn es sich aktuell noch um Zukunftsmusik handelt.
Eine besondere Enttäuschung erlebte ich bei Tobias Glawe’s Session zum Thema “Web 2.0 im Unternehmen”, quasi dem Enterprise2.0 Vortrag auf dem ConventionCamp. Die Präsentation war leider sehr mau und beinhaltete neben der bekannten Potenzialmatrix von Björn Ühss nur graue Folien mit Schlagworten, ohne direkte, anschauliche Beispiele zu geben. Sicher kann man nicht verlangen, dass jeder Teilnehmer unseren Kenntnisstand hat, aber selbst Enterprise2.0 Neulinge waren enttäuscht.
Am Ende bleibt so leider nur ein “Schade, da hätte wirklich etwas mehr kommen können”. Auch wenn man in Anbetracht der Kürze der Zeit sicher nicht jeden Aspekt näherbringen kann, ein schönes Video oder aber Screenshots von Enterprise 2.0 Software mit dazugehöriger Funktionserklärung hätten schon gereicht.
Weiterhin erwähnenswert war Oliver Gassners Keynote “Internet - Weltrettung oder Apokalypse?”. Aus einer kurzen und knackigen Präsentation - der etwas die Kontroverse fehlte - entwickelte sich dennoch eine muntere Diskussion über Gesellschaftspolitische Themen und Ansichten. Dabei war auch die “RTLisierung” (Gassner) des Fernsehens und Internets ein Thema, welcher viel Diskussionszeit eingeräumt wurde.
Insgesamt war das ConventionCamp ein Erfolg, auch für die Profilierung Hannovers als Medienstandort. Die Organisation war tadellos, noch dazu bei völlig kostenloser Teilnahme!
Inhaltlich waren die Sessions aber sehr unausgeglichen, von informativ und innovativ zu dröge und langweilig. Leider mischte sich auch die eine oder andere insgeheime Verkaufsshow unter die Sessions.
Dennoch, unter dem Strich steht ein gutes ConventionCamp 2008 und große Vorfreude auf 2009, denn eines hat auch dieses Camp erreicht - interessierte Menschen zu vereinen.
Auch wenn man sich heute ohne Probleme 10MB große Emails schicken kann, ist dies doch nicht immer der beste Weg um Anderen Daten zukommen zu lassen und mit Sicherheit nicht, um gemeinsam an Daten zu arbeiten.
Um Dritten einfach schnell ein paar Daten ins Netz zu stellen eignet sich Drop.io. Ohne große Anmeldung wählt man bis zu 100MB zum Upload aus und vergibt einen Verzeichnisnamen. Ein Zugriffspasswort ist optional. Rechtetechnisch entscheidet man sich zwischen “nur Lesen”, “Daten hinzufügen” oder auch “Daten löschen”. Jeder „Drop“ braucht auch noch ein Verfallsdatum, aber dann ist auch schon alles fertig eingestellt.
Für die häufige Nutzung empfiehlt sich Dropbox. Man installiert sich ein kleines Programm und bekommt einen neuen Ordner auf dem Desktop. Alles was dort abgelegt wird synchronisiert sich mit einem virtuellen Ordner im Internet.
Innerhalb der Dropbox kann man verschiedene Zugriffe anlegen. Öffentlicher Zugang oder eingeschränkt für bestimmte Benutzer. Natürlich kann man Dropbox auch nur dafür nutzen um Daten zwischen dem Heim- und dem Arbeitsrechner auszutauschen. Die kleine aber feine Anwendung ist sowohl für Windows und Mac OS, als auch Linux verfügbar.