Daniel Werner · 06.01.2009

Bei Etherpad handelt es sich um ein Werkzeug mit dem sich kollaborativ mit mehreren Leuten an einem Dokument arbeiten läßt. Es könnte mit dem Slogan „Nicht schön aber schnell“ werben. Die Etherpad Entwickler sollten wirklich noch etwas an den Farben und Designs arbeiten, bisher leider ein mauer Anblick. Was aber die Geschwindigkeit angeht ist es beispielsweise GoogleDocs weit voraus. Man kann beim gemeinsamen Schreiben tatsächich schon vom Arbeiten in Echtzeit reden.
Das schlanke Design hat den Vorteil, dass man sich auf einen Blick zurecht findet. Jeder Benutzer bekommt eine Farbe zugewiesen mit der dann sein Text hinterlegt wird. So lässt sich einfach darstellen, wer was geschrieben hat. Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren.
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Daniel Werner · 17.12.2008
Die Drupal-Initiative organisiert im Januar 2009, genauer gesagt am 17. und 18. Januar, ein Drupal Camp in Köln. Dieses ist sowohl für Drupal Profis als auch für völlig Neulinge gedacht. Jeder kann sich seinen Session-Plan nach den eigenen Interessen zusammenstellen. Die Teilnahme ist dank Sponsoring sehr kostengünstig. Für 20€ seid ihr dabei. Ermäßigt sogar nur 10€.
Wer dabei sein möchte kann sich auf drupalcamp.de anmelden. Selbstverständlich werden auch noch Leute gesucht die sich beteiligen, sprich eine Session oder einen Workshop anbieten möchten.
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Daniel Werner · 01.11.2008
Auf Microsofts letzter PDC (Professional Developer Conference) wurde angekündigt, dass in der nächsten Version auch eine Browser-basierte Version auf den Markt kommen wird.
Ähnlich wie bei Googles Texte & Tabellen (Google Docs) soll es eine Online-Version von Word, Excel, PowerPoint und OneNote geben. Im Vergleich zum vollen Produkt werden die Anwendungen auf ein paar Funktionen verzichten müssen, jedoch sollen sie locker mit Googles Anwendungen mithalten können. Wie bei Google soll auch die Möglichkeit bestehen, gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten.
Folgende Browser sollen unterstützt werden: Internet Explorer, Firefox und Safari. Von Google Chrome war bis jetzt keine Rede. Der englische Name für das Paket lautet „Office Web Applications“. Was man sich für den deutschen Markt ausdenkt, bleibt abzuwarten.
Quelle und Bilder: ReadWriteWeb
Excel

Word

PowerPoint

OneNote

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Daniel Werner · 06.10.2008
Auch wenn man sich heute ohne Probleme 10MB große Emails schicken kann, ist dies doch nicht immer der beste Weg um Anderen Daten zukommen zu lassen und mit Sicherheit nicht, um gemeinsam an Daten zu arbeiten.

Um Dritten einfach schnell ein paar Daten ins Netz zu stellen eignet sich Drop.io. Ohne große Anmeldung wählt man bis zu 100MB zum Upload aus und vergibt einen Verzeichnisnamen. Ein Zugriffspasswort ist optional. Rechtetechnisch entscheidet man sich zwischen “nur Lesen”, “Daten hinzufügen” oder auch “Daten löschen”. Jeder „Drop“ braucht auch noch ein Verfallsdatum, aber dann ist auch schon alles fertig eingestellt.

Für die häufige Nutzung empfiehlt sich Dropbox. Man installiert sich ein kleines Programm und bekommt einen neuen Ordner auf dem Desktop. Alles was dort abgelegt wird synchronisiert sich mit einem virtuellen Ordner im Internet.
Innerhalb der Dropbox kann man verschiedene Zugriffe anlegen. Öffentlicher Zugang oder eingeschränkt für bestimmte Benutzer. Natürlich kann man Dropbox auch nur dafür nutzen um Daten zwischen dem Heim- und dem Arbeitsrechner auszutauschen. Die kleine aber feine Anwendung ist sowohl für Windows und Mac OS, als auch Linux verfügbar.
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Daniel Werner · 17.09.2008

Das gerade erst gelaunchte Tool present.ly ist ähnlich wie Yammer ein Mikro-Blogging Service für Unternehmen. Es unterscheidet sich auch wieder nur in Kleinigkeiten von den bereits existierenden Plattformen, aber diese sind nicht uninteressant:
- Es existieren Gruppen denen man beitreten kann. Das heißt, man kann Beiträge an eine Gruppe schreiben, so dass nur die Mitglieder der Gruppe diese Nachricht bekommen. Ein Beitrag wird einfach mit dem Gruppenamen versehen und landet so automatisch in der richtigen Gruppe.
- Ein viel interessanteres Feature ist die Möglichkeit Fragen zu stellen, dass heißt man markiert seinen Beitrag als Frage und diese ist daraufhin für alle im Reiterkärtchen Fragen zu finden. Dort hat man nun alle Fragen auf einen Blick und kann auch direkt Antworten senden.
-Ein weiteres, interesanntes Feature ist die Möglichkeit Beiträge mit Anhängen zu versehen. Dies könnte endlich den Mailtraffic im Unternehmen verringern.
Das sind natürlich noch längst nicht alle Features, aber ein bisschen was sollte auch zum selber ausprobieren bleiben. Leider bleibt ein Wehrmutstropfen, denn present.ly ist nicht umsonst, zumindest nicht wenn man es länger als 60 Tage nutzen möchte oder auf den vollen Funktionsumfang wert legt.
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Daniel Werner · 11.09.2008

In der Regel sprechen alle Botschafter von Enterprise 2.0 immer nur über die positiven Seiten. Wie wir uns besser vernetzen und wie Prozesse transparenter werden. Michele Martin schreibt in Ihrem Blog über eine der dunkel Seiten: Mikromanagement durch Social Media. Dies bedeutet Kontrolle der Mitarbeiter durch Verfolgung ihrer Schritte.
Was twittern meine Mitarbeiter, während sie gerade im Meeting sind? Was sagt ihr Status im Facebook oder bei StudiVZ? Da kann man sich interessante Gespräche mit dem Vorgesetzten vorstellen:
“Sie haben also immer noch Zeit zu twittern, obwohl Sie angeblich über beide Ohren in Arbeit stecken!”
“Gibt es einen Grund, warum ich Ihr Facebook-Profil nur eingeschränkt sehen darf?”
“Sie finden also tatsächlich Zeit, während der Arbeit Videos bei delicios zu taggen?”
Die Medaille hat immer zwei Seiten, aber all die schönen neuen Tools die unserer Arbeit erleichtern und die Kommunikation verbessern können, sind bei Missbrauch die unheimlichsten Überwachungswerkzeuge.
Dies sollte uns nicht entmutigen, aber uns daran erinnern, dass schlechte Management Methoden die großartigsten neuen Technologien ausstechen und, dass wir vorsichtig sein sollte wie wir diese Technologien nutzen.
Bild: Unter CC-Lizenz von Jon Griffiths
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Daniel Werner · 09.09.2008

Yammer ist ein Mikro-Blogging-System für Firmen und wirbt mit dem Slogan “What’s happening at your company?”. Das fragt sich mit Sicherheit so mancher Mitarbeiter. Also los gehts:
Man autorisiert sich über die eigene Firmenmailadresse, womit sich die Zugangsberechtigung über die Firmen-Domain ergibt. Nun kann man wie bei Twitter allen “zuhören” oder ein paar ausgewählten Kollegen “folgen”. Auch sonst finden sich hier die gängigen Twitterfunktionen wieder, wie der “Reply”-Button und die Möglichkeit verschiedene Dienste wie Instant Messenger, Email oder SMS zu benutzen.
Ein weiteres nettes Feature ist die Möglichkeit Tags zu folgen. Sobald ein Beitrag mit einem von mir verfolgten Tag veröffentlicht wird, erscheint er bei mir, egal ob ich dem Kollegen bereits “folge” oder nicht. Damit nicht immer die Homepage geöffnet werden muss, stellt Yammer jeweils ein Programm für den eigenen Desktop (Adobe Air Application), den Blackberry und das iPhone bereit.
Dieses Tool ist mit Sicherheit für diejenigen interessant, die gerne Mikro-Blogging in Ihrer Firma ausprobieren wollen ohne sich gleich die Mühe eines eigenen Servers zu machen. Solltet Ihr bereits mehr Erfahrungen mit Yammer gesammelt haben, freuen wir uns über eure Kommentare.
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Daniel Werner · 09.09.2008
Auf welcher Plattform baue ich meine Community auf? Mit dieser Frage haben sich schon schon mehrere Leute beschäftigt. Nicht selten ist das natürlich eine Frage von Features oder persönlichem Kenntnisstand. Dion Hinchcliffe hat in seinem Blog versucht eine Auswahl zu Treffen.
1. Joomla!

Joomla ist Open Source und vielen schon unter dem Vorgängernamen Mambo bekannt. Joomla ist ein sehr weit verbreitetes CMS und bringt viele Funktionen wie Blogs, Artikel, Umfragen und Disskussionen von Hause aus mit. Des weiteren gibt es über 3700 3rd Party-Plug-Ins.
2. Drupal

Drupal ist eine der beliebtesten Community-Plattformen und würde für viele wohl die Nummer eins dieser Liste bilden. Drupal ist ebenfalls Open Source und besitzt außer den herkömmlichen Community-Features ein umfangreiches aber übersichtliches Rechtemanagment, sowie die Möglichkeit OpenID zu nutzen. Auch in punkto 3rd Party-Plugins muss sich Drupal nicht verstecken: Es gibt eine Reihe von Modulen mit denen nahezu keine Wünsche offen bleiben.
3. PHP-Nuke

Bei PHP-Nuke handelt es sich um ein älteres, aber weit verbreitetes Open Source-CMS, dass immer noch an Marktanteilen zulegt.
4. Zikula

Zikula - früher bekannt als PostNuke - rundet die Top vier ab. Es ist ebenfalls Open Source und eine Weiterentwicklung von PHP-Nuke 5.0.
5. Share Point Community Portal

Microsofts Sharepoint ist das erste kommerzielle Produkt in der Liste. Zusammen mit dem Community Kit wird es zu einer vollwertigen Plattform. Sharepoint als Community Lösung ist gerade für Unternehmen interessant da viele dies bereits in der Standard Version nutzen.
6. Lithium

Die erste SaaS (Software as a Service) Angebot in der Liste ist Lithium, eine schnell wachsende Lösung für “Customer-Communities”. Einer der großen Vorzüge ist der weltweit verfügbare Support. Dafür ist Lithium leider nicht für externe Programmierer geöffnet, so dass sich die Anzahl der verfügbaren Plug-Ins auf ein Minimum beschränkt.
7. DotNetNuke

Nach Sharepoint ist DotNetNuke die Zweite .Net Plattform, aber die erste die Open Source ist. Durch den Marketplace Service gibt es eine große Zahl von qualitativ hochwertigen 3rd Party-Modulen, die man dort erwerben kann.
8. Community Server

Eine der wenigen .Net Blog-Plattformen hat sich zu einem Community-Produkt weiterentwickelt. Community Server ziehlt auf Geschäftskunden mit großen Nutzergruppen ab. Zurzeit wird es z.B. bei MySpace zur Verwaltung der Benutzerforen eingesetzt, in denen über 70 Millionen Benutzer aktiv sind.
9. KickApps

KickApps ist wie Lithium eine SaaS-Lösung und hat in kurzer Zeit weite Verbreitung gefunden. Große Websites, auf denen KickApps läuft, sind zum Beispiel die von ABC und BBC.
10. Clearspace Community

Die ClearSpace-Community von Jivi Software hat in letzter Zeit für viel Furore gesorgt. Gerade bei Unternehmen ist diese neue Plattform sehr beliebt, da ein großer Fokus auf Sicherheit, Integrationsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit gelegt wird. Drei Punkte bei denen Open Source-Lösungen oft ihre Schwächen haben.
Ob Dion Hinchcliffe mit dieser Zusammenstellung wirklich den Nagel auf den Kopf getroffen hat, sei dahingestellt Aber interessant ist diese Liste allemal. Wer gerade auf der Suche nach einer passenden Lösung ist, hat damit sicherlich einen guten Ansatzpunkt gefunden. Ich wünsche viel Erfolg mit der Auswahl der richtigen Software.
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