GTD: Warum es manchmal nicht funktioniert

Emanuel Kluge · 11.09.2008

Jeder kennt das, wenn man an einem Punkt angelangt ist, an dem es nicht mehr so recht weitergeht. Wenn man bspw. mit dem Gitarre spielen stagniert und glaubt das durch den Kauf eines teuren Effektpedals kompensieren zu können. Oder man ist uninspiriert beim Fotografieren und hängt dem Irrglaube an, der Kauf eines neuen Objektivs könnte daran etwas ändern.

Ähnlich verhält es sich mit “Getting Things Done” im Unternehmen. Für eine bessere Strukturierung und Organisation wäre die Einführung einer einheitlichen GTD-Lösung sicher sinnvoll und die nötigen Tools gibt es zuhauf auf dem Markt. Woran es letztendlich doch scheitert listet Jason Rothbart bei ReadWriteWeb auf.

So werden die Mitarbeiter schwerlich mitmachen wollen, wenn das Management nicht mit gutem Beispiel voran geht, man sie ins kalte Wasser stößt und nicht mit der gewählten GTD-Lösung vertraut macht, sowie generell keine Anreize zur Nutzung bestehen. Die Wahl des eigentlichen Tools ist dann fast zweitrangig. Wird es nicht genutzt, bringt es wenig es gegen ein anderes auszutauschen. Die Gründe liegen woanders.

Bild: CloudTag of Cirip Course on Microblogging in the mirror unter CC-Lizenz